Forschung findet mögliche Leberkrebsgene

Neue Forschungen in den USA haben zwei Gene identifiziert, die wahrscheinlich eine Rolle bei Leberkrebs spielen, und hat dabei eine effiziente und anpassungsfähige Methode aufgezeigt, nach neuen Wegen zu suchen, um Krebs zu besiegen.

Die Technik beinhaltete die genetische Veränderung von Leberstammzellen, um die fehlerhaften Gene zu enthalten, von denen man annahm, dass sie Krebswachstum initiieren, und diese dann in Mäuse implantieren.

Einige davon? Präkanzerose? Stammzellen entwickelten sich dann zu Lebertumoren. Durch die Suche nach zusätzlichen Fehlern in der DNA dieser Zellen konnten die Wissenschaftler neue Krebsgene einbringen.

Beim Vergleich der fehlerhaften Regionen der DNA in den Mäuselebertumoren mit der DNA, die aus menschlichem Leberkrebs gewonnen wurde, stellte das Team - unter der Leitung von Scott Lowe vom Cold Spring Harbor Laboratory - fest, dass ein bestimmter DNA-Abschnitt beiden gemeinsam war.

Weitere Analysen zoomten auf zwei Gene, die als cIAP1 und YAP bekannt sind, die sowohl bei Mauskrebs als auch beim menschlichen Leberkrebs geschädigt wurden.

Unter normalen Umständen hilft cIAP1, den natürlichen Selbstmordweg der Natur zu regulieren, der oft in Krebszellen gestört wird, während YAP andere Gene an- und ausschalten kann. Beide dieser Gene schienen bei Leberkrebs überaktiv zu sein.

"Es wurde lange nach Tiermodellen gesucht, die die Gene, die bei menschlichen Krebsarten beteiligt sind, vorhersagen könnten", kommentierte Arnold Levine vom Institute for Advanced Studies, der nicht direkt an der Forschung beteiligt war.

"Diese Forscher haben bei dieser Suche einen großen Schritt nach vorne gemacht und sind auf einem klaren Weg zu beweisen, dass gut gestaltete Tiermodelle genau die Ereignisse widerspiegeln können, die bei menschlichen Krebserkrankungen beobachtet werden."

Die Studie wurde im Cold Spring Harbor Laboratory in den USA durchgeführt und wird in der Fachzeitschrift Cell berichtet.

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