Trainieren nur dreimal pro Woche "verbessert noch die Gesundheit"

Eine kürzlich im Journal of Epidemiology and Community Health veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass ein Gehen für 30 Minuten nur drei Tage pro Woche die allgemeine Fitness verbessern und einen gesunden Blutdruckspiegel aufrechterhalten könnte.

Die britische Regierung empfiehlt derzeit 30 Minuten moderater Aktivität an fünf Tagen pro Woche. Aber nachdem Umfragen gezeigt haben, dass die Mehrheit der Erwachsenen nicht erfüllt wird, hat die Queen's University in Belfast Untersuchungen über die Auswirkungen leichterer Übungen auf die Gesundheit einer Person durchgeführt.

Über 100 Teilnehmer im Alter zwischen 40 und 60 Jahren wurden gebeten, an einem Übungsprogramm teilzunehmen, um die Unterschiede zwischen fünf Tagen kräftigen Trainings pro Woche, drei Tagen moderaten Trainings pro Woche und keiner zusätzlichen Bewegung während der Woche zu messen.

Die Ergebnisse zeigten, dass sich die allgemeine Fitness, der Taillen- und Hüftumfang sowie der Blutdruck bei beiden Trainingsformen verbesserten.

"Blutdrucksenkungen von wenigen Millimetern und Schrumpfungen von wenigen Zentimetern im Hüft- und Taillenumfang reichen aus, um das Risiko eines Individuums zu senken, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben", so die Autoren.

Sie fügten hinzu: "Die Ergebnisse zeigen, dass moderate Intensität der körperlichen Bewegung unterhalb der empfohlenen wöchentlichen Ebenen noch einen Unterschied für die Gesundheit macht."

Henry Scowcroft, Senior Information Officer bei Cancer Research UK, sagte, dies sei eine gute Nachricht für Menschen, die Schwierigkeiten hätten, die Regierungsziele zu erreichen.

"Die Leute können oft das Gefühl haben, dass sie versagt haben, wenn sie nicht die 30-Minuten-Zahl pro Tag erreicht haben, und diese Forschung zeigt, dass dies nicht der Fall ist."

Aber er wies darauf hin, dass die Regierungsfigur immer noch das Ziel sei.

"30 Minuten pro Tag sind immer noch das Ziel, auf das man sich konzentrieren sollte, wenn man einen ernsthaften Einfluss auf seine Gesundheit haben möchte", fügte er hinzu.

Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges Training das Risiko für Darmkrebs senken kann, während Inaktivität das Risiko für Brustkrebs senkt.

Mehrere andere Krebserkrankungen sind indirekt mit der körperlichen Belastung verbunden, da sie mit Fettleibigkeit in Verbindung stehen, einschließlich Brust-, Gebärmutter- und Nierenkrebs.

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