Forscher fördern das Verständnis der Leberregeneration

Forscher haben herausgefunden, dass die Anzahl der Proteine, die an der Leberregeneration beteiligt sind, viel niedriger ist als bisher angenommen, und bringt sie näher an die Leberregeneration bei Patienten, die wegen Zirrhose, Hepatitis oder Krebs einen Teil des Organs entfernt haben. Ein Team der Harvard Medical School, Boston, untersuchte die Leberentwicklung in embryonalen Mäusen und die Leberregeneration bei erwachsenen Mäusen, bei denen ein Teil ihrer Leber entfernt worden war.

Sie fanden heraus, dass die Anzahl und Art der beteiligten Proteine ​​in beiden Prozessen sehr unterschiedlich war. Insbesondere bestimmte "Transkriptionsfaktoren" - Proteine, die Gene ein- und ausschalten -, die an der embryonalen Leberentwicklung beteiligt sind, waren nicht an der Regeneration der erwachsenen Leber beteiligt. Studienautor Dr. Seth Karp, Assistenzprofessor für Chirurgie an der Harvard Medical School, erklärte, dass die menschliche Leber in der Lage ist, aus nur 25 Prozent ihres Gewebes zu regenerieren. Dr. Karp sagte über die "sehr ermutigenden" Ergebnisse der neuesten Forschungsergebnisse: "Wir glauben, dass die Leber durch einen relativ einfachen Prozess nachwächst, was ihre erstaunliche Fähigkeit erklären könnte, sich selbst zu reparieren." Dies legt nahe, dass die Leberregeneration ein viel einfacherer Prozess als bei anderen Gewebetypen sein könnte, und Dr. Karp fügte hinzu, dass die Forscher daher möglicherweise näher an der Stimulierung der Leberregeneration sind als bisher angenommen. Die Studie wird im Journal of Biological Chemistry veröffentlicht.

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